FAIRE PR€ISE

Gebrauchtwagen sind teurer geworden. „Wir wollen da ausgleichend wirken“, sagt Thomas Marxrieser und nimmt Teuerungen teilweise auf die eigene Kappe.

Wer ein Auto kaufen möchte, befindet sich gerade in einer spannenden Situation. Es gibt nicht so viele brauchbare Autos am Gebrauchtwagenmarkt, die Suche ist oft wie die nach der Nadel im Heuhaufen. Dadurch haben die Preise angezogen. Das ist ein wenig ärgerlich für alle, die gerade ein Auto brauchen.

Das Marxrieser-Team ist daher seit geraumer Zeit mit seinen Spürnasen in ganz Österreich unterwegs, um Autos zu finden (was durchaus gelingt) und zugleich einen fairen Preis zu machen. „Fair heißt hier wirklich, dass wir nicht alles mitmachen und an die Kunden weitergeben“, sagt Thomas Marxrieser, „wir nehmen da einen Teil der Preiserhöhungen auf unsere Kappe. Weil uns manche Teuerungen selbst ziemlich schrecken."

Vielleicht ist es nur ein kurzfristiger Hype und es lohnt, die Wogen einmal zu glätten. „Wir halten unser Spannen bewusst gering“, sagt der Firmenchef, „wir schauen, was gerade noch geht für uns.“

Darum hat Marxrieser jetzt einmal den Fair Prize ins Leben gerufen, wo bei Gebrauchtwagen der niedrigst mögliche Preis kalkuliert wird. Immerhin gibt es Leute, die jetzt gerade wirklich ein Auto brauchen – Führerscheinneulinge zum Beispiel – und es wäre nicht einzusehen, dass die plötzlich eine derart hohe Mehrbelastung haben.

„Unser Kraftstoff ist Ehrlichkeit“ lautet ein wichtiger Slogan bei Marxrieser und dazu gehört jetzt auch, nicht jede Marktbewegung am Kunden abzuladen. „Wir müssen da ausgleichend wirken“, sagt der Firmenchef, „das ist eine Investition in die Zukunft.“